4,9 Prozent auf die Semmel, voller Satz aufs Mohnweckerl — willkommen im Steuerrecht für Bäcker
WIFO-Chef Gabriel Felbermayr kritisiert im ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco" die Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel: Gesenkt wurde die Steuer nur auf einzelne Produkte auf 4,9 Prozent — gegenfinanziert durch eine Anhebung des Normalsteuersatzes. Die Idee zur Senkung stammte ursprünglich von Felbermayr selbst.
„Ich habe nie vorgeschlagen, dass man die Mohnweckerl anders behandelt als die Semmeln", so der Ökonom. Er kritisiert den unrunden Satz von 4,9 Prozent, die Eingrenzung auf wenige Produkte und den bürokratischen Aufwand für kleine Betriebe: „Jetzt sind wir bei so einer halbseidenen Variante, die weder Fisch noch Fleisch ist." Das Finanzministerium verteidigt sein Modell — eine größere Senkung auf zehn Prozent wie von Felbermayr vorgeschlagen hätte „budgetäre Auswirkungen großen Ausmaßes".
Quelle: orf.at/stories/3434382 · Satire/Parodie · nicht mit dem ORF verbunden
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