Ukraine-Krieg
Krim und Ostukraine: Angriffe auf beiden Seiten — beim ORF klingen sie verschieden
Symbolbild — KI-Illustration folgt
Symbolbild · eigene KI-Illustration folgt
Das ukrainische Militär hat nach Angaben des Generalstabs Eisenbahnbrücken auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim angegriffen — in den Gebieten Rosdolne und Wladyslawiwka. Sie würden von russischen Truppen für Militärtransporte und Nachschub genutzt. Die Ukraine verstärkt ihre Angriffe in den besetzten Gebieten im Süden, um die Logistik Moskaus zu stören.
Auf der anderen Seite meldeten die Behörden zahlreiche Opfer durch russischen Beschuss: In Kramatorsk wurden mindestens zwei Menschen getötet und sechs verletzt, im Gebiet Dnipropetrowsk zwei getötet und acht verletzt. In Charkiw wurden bei einem Luftangriff mindestens neun Menschen verletzt — darunter vier Kinder — und mehr als 40 Wohnhäuser durch Gleitbomben beschädigt.
Aus der Redaktion
Greift die Ukraine an, „stört" sie beim Haltungsfunk nüchtern „die Logistik Moskaus". Greift Russland an, zählt der ORF — zu Recht — jedes Opfer einzeln. Beide Sätze stimmen. Nur die Tonlage wechselt mit dem Angreifer. Wir nennen es auf beiden Seiten beim Namen: Angriff.
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