„Israel nahm gezielt Kinder ins Visier", sagt die Schlagzeile. „Wirft vor", sagt das Kleingedruckte
Eine Untersuchungskommission im Auftrag des UNO-Menschenrechtsrats wirft Israel vor, im Gazastreifen und Westjordanland gezielt Kinder ins Visier genommen zu haben — laut Bericht Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Genannt werden mindestens 20.179 getötete Kinder seit dem Hamas-Massaker vom Oktober 2023, ein Großteil der Gesamtopferzahl nach Angaben palästinensischer Gesundheitsbehörden.
Israel weist den Bericht als „zutiefst fehlerhaft und einseitig" zurück: Die Hamas rekrutiere und missbrauche systematisch Kinder als Kämpfer, Boten und menschliche Schutzschilde und räume dies selbst ein; Soldaten hätten Raketen und Tunneleingänge unter Kinderbetten gefunden. Israels Rolle bei Impfungen und Feldlazaretten werde nicht erwähnt. Am 7. Oktober 2023 wurden 1.221 Menschen getötet und 251 als Geiseln verschleppt; seit Oktober 2025 gilt ein Waffenstillstand.
Quelle: orf.at/stories/3434170 · Satire/Parodie · nicht mit dem ORF verbunden
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