Regierung gibt wieder mehr aus — und nennt es Sparen
Nach den Kürzungen im letzten Doppelbudget steigt das Budget für Digitalisierung im Bundeskanzleramt wieder: 2027 von 57,3 Mio. Euro auf 97,2 Mio., 2028 weiter auf 102,5 Mio. Euro. Gemeinsam mit Mitteln für die „Public AI"-Initiative und Ermächtigungen stünden 2027 bis zu 117 Mio. und 2028 bis zu 130 Mio. Euro zur Verfügung.
Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) sagte bei einem Pressetermin, die vergangenen zwei Jahre sei man „finanziell sehr am Limit" gewesen. Die nun möglichen Investitionen würden „ein Vielfaches an Einsparungen" in der Verwaltung mit sich bringen. Notwendig sei der Anstieg auch, weil die Betriebskosten bestehender Anwendungen mit der wachsenden Nutzerzahl steigen.
Ziel beim Ausbau der ID Austria bleibt, dass bis 2030 alle rund 9 Millionen Menschen in Österreich die App nutzen.