Ausland
Albanien: Strafverfahren gegen Demonstranten — der ORF zählt die Flamingos
Symbolbild — KI-Illustration folgt
Symbolbild · eigene KI-Illustration folgt
In Tirana sind erneut Tausende Menschen gegen ein Luxus-Bauprojekt von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, auf die Straße gegangen. Gegen 27 weitere Demonstrierende wurden Strafverfahren eingeleitet; Anfang der Woche waren es bereits 35. Der Vorwurf der Polizei: Verstöße gegen die öffentliche Ordnung und Sicherheit.
Die Proteste richten sich gegen den Bau eines Luxusferienresorts in einem Naturschutzgebiet an der albanischen Küste. Demonstranten schwenkten die albanische Flagge und riefen „Albanien ist nicht zu verkaufen", „Streicht das Projekt" und „Rama raus" — gerichtet gegen Regierungschef Edi Rama. Als Symbol der Bewegung dienen rosa Flamingos.
Aus der Redaktion
Eine Regierung eröffnet Strafverfahren gegen Dutzende friedliche Demonstranten, und die Schlagzeile des Haltungsfunks gilt dem Bauprojekt mit dem Trump-Namen. Wer hier wen wegsperrt, steht im Kleingedruckten. „Albanien ist nicht zu verkaufen", rufen die Leute — der Satz über die Justiz fehlt.
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